DAZ-S
Detonationsrohrsicherung für stabile Detonationen und Deflagrationen in Durchgangsausführung, einseitig wirkend

Merkmale
Funktion und Beschreibung

Detonationsrohrsicherungen mit Shock Wave Guide Tube Effect
Detonationsrohrsicherungen vom Typ PROTEGO® DA-SB sind Flammendurchschlagsicherungen der neusten Generation. Auf der Basis strömungs- und explosionsdynamischer Berechnungen sowie den Erfahrungen aus jahrzehntelangen Feldversuchen wurde eine Baureihe entwickelt, die minimale Druckverluste bei maximaler Sicherheit bietet. Die Armatur Armatur Eine Armatur ist ein Rohrleitungsteil, das den Medienstrom durch Öffnen, Schließen oder teilweises Absperren des Durchflusskanals oder durch Teilen oder Mischen des Medienstromes beeinflusst. nutzt den so genannten Shock Wave Guide Tube Effect (SWGTE) zur optimalen Entkopplung von Flammenfront und Stoßwelle. Dies führt dazu, dass die Detonationsrohrsicherung Detonationsrohrsicherung Eine Detonationssicherung ist eine Flammendurchschlagsicherung, die einen Flammendurchschlag bei Detonationen verhindert. ohne klassischen Stoßfang Stoßfang Ein Stoßfang ist eine Vorrichtung, die die kinetische Energie einer Detonation reduziert. auskommt und der Einsatz flammenlöschender Elemente auf ein Minimum reduziert wird.

Hauptbestandteil - PROTEGO® Flammensicherung
Die Armaturen sind symmetrisch aufgebaut und bieten bidirektionale Flammendurchschlagsicherheit bei Deflagrationen und stabilen Detonationen. Im Wesentlichen besteht die Sicherung aus zwei Gehäusehälften mit integriertem Stoßrohr Stoßrohr Vorrichtung zur Entkopplung von Stoßwelle und Flammenfront (PROTEGO® Patent) (1) und der PROTEGO® Flammensicherung Flammensicherung FLAMMENFILTER® Käfig mit FLAMMENFILTER® Satz. (2) in der Mitte. Mehrere FLAMMENFILTER®(3) und Zwischenlagen, die in einem FLAMMENFILTER® Käfig FLAMMENFILTER® Käfig Der FLAMMENFILTER® Käfig ist ein Gehäuse für den FLAMMENFILTER® Satz. stabil eingefasst sind, kennzeichnen die modular aufgebaute PROTEGO® Flammensicherung. In Abhängigkeit von den Einsatzbedingungen der Armatur werden die Anzahl und die Spaltweite der FLAMMENFILTER® abgestimmt.

Viele individuelle Zulassungen
Durch Angabe der Betriebsparameter wie Temperatur, Druck und Explosionsgruppe bzw. Zusammensetzung des Mediums kann aus der Vielzahl der zugelassenen Geräte Geräte Maschinen, Betriebsmittel, stationäre oder ortsbewegliche Vorrichtungen, Steuerungs- und Ausrüstungsteile sowie Warn- und Vorbeugungssysteme, die einzeln oder kombiniert zur Erzeugung, Übertragung, Speicherung, Messung, Regelung und Umwandlung von Energien und zur Verarbeitung von Werkstoffen bestimmt sind und die eigene potenzielle Zündquelle aufweisen und dadurch eine Explosion verursachen können. die optimale Detonationsrohrsicherung ausgewählt werden. Flammendurchschlagsicherungen vom Typ PROTEGO® DA-SB sind für alle Explosionsgruppen verfügbar. Die Standardausführung ist bis zu einer Betriebstemperatur Betriebstemperatur Temperatur, die bei Betrieb des Betriebsmittels unter den Bemessungsbedingungen erreicht wird. von +60°C und einem Betriebsdruck Betriebsdruck Der Betriebsdruck ist der Druck, der bei Betrieb des Betriebsmittels unter Bemessungsbedingungen erreicht wird. von 1,1 bar absolut einsetzbar. Davon abweichend sind zahlreiche Geräte mit Sonderzulassungen für höhere Drücke (siehe Tabelle 3) und höhere Temperaturen erhältlich. EU-Konformität nach derzeit gültiger ATEX-Richtlinie besteht. Zulassungen nach weiteren nationalen/internationalen Regelwerken auf Anfrage.
Maßtabelle
Zur Auswahl der Nenngrößen/Nennweiten (NG/DN) - Kombination benutzen Sie bitte die Volumenstromdiagramme auf den folgenden Seiten
Weitere Nenngrößen/Nennweiten (NG/DN) - Kombinationen mit verbesserter Strömungsleistung auf Anfrage
| NG | 200 / 8" | 300 / 12" | |
| DN | ≤100 / 4" | ≤150 / 6" | |
| a | 340 | 445 | |
| b | IIC-P1,2-X2 | - | 640 |
| IIC-P1,2-X3 | 500 | - | |
| IIC-P1,3 | - | 640 | |
| c | 415 | 570 |
Abmessungen in mm
Materialauswahl für Gehäuse
| Ausführung | A | B |
| Gehäuse Gehäuse Ein Gehäuse ist eine feste Hülle, die einen Inhalt schützend umgibt oder die Umgebung vor dem Inhalt schützt. | Stahl | Edelstahl |
| Heizmantel (DAZ-S-(T)-H-...) | Stahl | Edelstahl |
| Dichtung Dichtung Als Dichtung bezeichnet man Bauteile, die die Aufgabe haben, ungewollte Stoffübergänge von einem Raum in einen anderen zu verhindern oder zu begrenzen. | PTFE | PTFE |
| Flammensicherung | A, B | B |
Das Gehäuse kann auch in Sonderwerkstoffen und Stahl mit ECTFE- Beschichtung Beschichtung Beschichten ist das Aufbringen einer festhaftenden Schicht aus formlosem Stoff auf die Oberfläche eines Werkstücks. geliefert werden.
Sonderwerkstoffe auf Anfrage
Materialkombinationen der Flammensicherung
| Ausführung | A | B |
| FLAMMENFILTER® Käfig | Stahl | Edelstahl |
| FLAMMENFILTER®* | Edelstahl | Edelstahl |
| Zwischenlagen | Edelstahl | Edelstahl |
*Sonderwerkstoffe auf Anfrage
Auswahl der Explosionsgruppe
| MESG | Expl. Gr. (IEC / CEN) | Gas Group (NEC) |
| < 0,50 mm | IIC | B |
Sonderabnahmen auf Anfrage
Auswahl des maximalen Betriebsdrucks
| Kennzeichen | NG | 200 / 8" | 300 / 12" |
| DN | ≤100 / 4" | ≤150 / 6'' | |
| IIC-P1,2-X2 | Pmax | - | 1,2 |
| IIC-P1,2-X3 | Pmax | 1,2 | - |
| IIC-P1,3 | Pmax | - | 1,3 |
Pmax = maximal zulässiger Betriebsdruck in bar absolut, höherer Betriebsdruck auf Anfrage
Zwischengrößen bis Pmax auf Anfrage
Angabe der max. Betriebstemperatur
| ≤ 60°C | ≤ 180°C | ≤ 200°C | Tmaximal zulässige Betriebstemperatur in C° |
| - | X2 | X3 | Kennzeichnung |
Höhere Betriebstemperaturen auf Anfrage
Flanschanschlussart
| EN 1092-1; Form B1 |
| ASME B16.5 CL 150 R.F. |
andere Anschlüsse auf Anfrage
Ausführungsarten- und Spezifikation
Es stehen drei Ausführungen zur Auswahl:Weitere Sonderarmaturen auf Anfrage
*Widerstandsthermometer (Ex i II 1/2 G Ex ia IIC T1…T6 Ga/Gb)
Volumenstromdiagramm
Diese Volumenstromdiagramme sind mit einer kalibrierten und TÜV-zertifizierten Strömungsmessanlage ermittelt worden. Der Volumenstrom V in m³/h bezieht sich auf den technischen Normzustand von Luft nach ISO 6358 (20°C, 1bar). Umrechnung auf andere Dichte und Temperatur siehe Kap. 1: Technische Grundlagen.



