ZM-R
Druckreduzierventil, Rohrleitungsarmatur Niederdruck-Reduzierventil
- einstufige Druckreduzierung innerhalb eines großen Duckbereiches möglich
- große Membranfläche zur Erhöhung der Schließkraft
- alle funktionsrelevanten und produktberührten Teile aus Edelstahl oder Hastelloy gefertigt
- einfache Sollwertverstellung (innerhalb des Federbereiches)
- beliebige Einbaulage (unter Beachtung des Ansprechdruckes)
- keine externe Hilfsenergie notwendig
- hohe Strömungsleistung ermöglicht Kostenreduzierung durch den Einsatz kleinerer Ventile
- Führung des Ventiltellers innerhalb des Gehäuses und damit Schutz vor Witterungseinflüssen wie z.B. Einfrieren des Ventiltellers bei extremer Kälte
- Reduzierung in den Unterdruckbereich möglich
- hohe Genauigkeit
- im explosionsgefährdeten Bereich einsetzbar
- stabile Gehäusekonstruktion (PN 16)
- wartungsfreundlicher Aufbau
Funktion und Beschreibung
Das Druckreduzierventil des Typs ZM-R ist ein hoch entwickeltes Niederdruck-Reduzierventil. Es wird vor allem zur Inertisierung oder Deckgas-Überlagerung von Tanks, Behältern und verfahrenstechnischen Apparaten mit Stickstoff oder anderen Gasen eingesetzt und regelt den Tankdruck auf den eingestellten Sollwert. Hohe Vordrücke der Versorgungseinheit von bis zu 16 bar werden sicher reduziert, wobei niedrige Tankdrücke (wenige mbar) einstellbar sind.
Das Druck-Reduzierventil ZM-R ist ein direkt wirkendes, einstufiges Druckregelgerät. Es ist als membrangesteuerter, federbelasteter Proportionalregler ausgeführt. Druckregelgeräte zur Tankbegasung reagieren auf geringe Druckabsenkungen innerhalb eines Tanks, in dem sie den Gasdurchfluss zum Behälter erhöhen. Der Volumenstrom ist hierbei u.a. von der Druckdifferenz zwischen Ansprechdruck (eingestelltem Tankdruck-Sollwert) und tatsächlichem Tankdruck abhängig. Hat der Tankdruck wieder den Sollwert erreicht, schließt der Regler.
An der Membrane aus PTFE oder Viton steht der zu regelnde Tankdruck (P2) im Gleichgewicht u.a. mit dem Druck der Einstellfeder und dem über die Mechanik übertragenen Vordruck (P1). Bei drucklosem Tank hält die Einstellfeder den Ventilteller in voll geöffneter Stellung. Steigt der Tankdruck an, so wird der Ventilteller zum Sitz hin bewegt und der Durchsatz gedrosselt.
Ist der eingestellte Sollwert erreicht, ist das Ventil geschlossen. Umgekehrt vergrößert sich der Öffnungsquerschnitt bei sinkendem Ausgangsdruck P2. Sollte eine Anlage im Unterdruckbereich betrieben werden, lassen sich Unterdrücke bis -200 mbar (Relativdruck) realisieren.
Ausführungsarten- und Spezifikation
Es stehen zwei Ausführungen zur Auswahl:
Druckreduzierventil für Überdruck in Grundausführung | ZM-R – |
Druckreduzierventil für Unterdruck in Grundausführung | ZM-R / N |
Weitere Sonderarmaturen auf Anfrage
Bei Rohrleitungsventilen ist generell der Gegendruck zu beachten, der Einfluss auf den Ansprechdruck und auf das Öffnungsverhalten hat.
Druckeinstellungen
| Vordruck: | +16 bar | ||
| Ansprechdruck bei Überdruckfunktion: | +500 mbar | ||
| Ansprechdruck bei Unterdruckfunktion: | -200 mbar | ||


